{"id":1268,"date":"2021-11-02T09:57:35","date_gmt":"2021-11-02T09:57:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.meinedialysereisen.de\/?page_id=1268"},"modified":"2021-11-02T17:50:03","modified_gmt":"2021-11-02T17:50:03","slug":"monat-12-oktober-2021","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.meinedialysereisen.de\/?page_id=1268","title":{"rendered":"Monat 12 &#8211; Oktober 2021"},"content":{"rendered":"<p>Wir sind noch auf Sardinien &#8230;<\/p>\n<p>Mein Freund Wolfgang, der auf unseren Motorradtouren in der Regel die Routen aussucht und f\u00fchrt, ist ein ausgesprochener Weinkenner. So war von Beginn an fest eingeplant, dass wir am letzen Tag, den 03. Oktober, auf ein Weingut fahren, dass einem Freund von ihm geh\u00f6rt, um noch ein paar Kartons Wein mitzunehmen. Ich dachte, ok, hinfahren &#8211; einladen &#8211; wegfahren &#8211; fertig.<br \/>\nWeit gefehlt. Es war gegen 10:00 Uhr als wir nach einer eindrucksvollen Fahrt direkt durch die Weinberge an der Kellerei ankamen. Nach einer herzlichen Begr\u00fc\u00dfung wurde im Freien erstmal ein improvisierter Tisch aufgebaut und ein Wei\u00df- und zwei Rotweine zur Verkostung angeboten. Nach ein paar Gl\u00e4sern, der Wein war \u00fcbrigens exzellent, ich \u00e4rgere mich immer noch, dass ich nur einen Karton mitgenommen habe, ging Wolfgang mit seinem Freund noch an die Stahltanks zum Direktprobieren. Da war klar, dass das jetzt l\u00e4nger dauert. \ud83d\ude09<\/p>\n<figure id=\"attachment_1262\" aria-describedby=\"caption-attachment-1262\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.meinedialysereisen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Sardinien3-e1635803486914.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"450\" class=\"size-full wp-image-1262\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1262\" class=\"wp-caption-text\">Weinprobe in Mitten der Weinberge bei bestem Wetter<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ich besch\u00e4ftigte mich derweil mit den Flaschen, die noch drau\u00dfen auf dem Tisch standen. Hatte ich schon erw\u00e4hnt, dass der Wein exzellent war?<br \/>\nEtwas sp\u00e4ter, ich war schon leicht angebreitet, luden wir die Weinkartons ins Auto und fuhren wieder in unser Quartier um anschlie\u00dfend an den Strand zu gehen und dort zu baden und Mittag zu essen. Das Essen am Strand war immer so lala und teuer, nicht zu vergleichen mit den Restaurants im Hinterland, wo weniger Touristen unterwegs sind. Sp\u00e4ter haben wir mit den Mopeds noch eine schnelle Abschiedsrunde gedreht und anschlie\u00dfend alles f\u00fcr die R\u00fcckreise verladen.<br \/>\nAuf der R\u00fcckfahrt von Genua Richtung Heimat sind wir noch in die Unwetter geraten, die an dem Wochenende \u00fcber Ligurien niedergegangen sind. Wenn man da auf Achse, sprich auf dem Moped, noch f\u00fcnf Stunden heimfahren mu\u00df, nachdem es einen so derma\u00dfen eingelascht hat, haste echt gelitten. Das mu\u00df ich nicht mehr haben, da ist mit Anh\u00e4nger reisen schon wesentlich entspannter.<\/p>\n<p>Wieder zuhause angekommen hatten mich die Berge wieder. Als erstes suchte ich mir den Lerchkogel aus, der in der N\u00e4he vom Schafreuther liegt. Was Leichtes nach zwei Wochen Pause. Der Einstig liegt ziemlich weit hinten drin und so war mal wieder vom Parkplatz in Fall am Sylvensteinspeicher ein Bike and Hike angesagt um die fast sechs Kilometer Forstweg nicht laufen zu m\u00fcssen. War auch mal wieder nett, ein St\u00fcck mit dem Rad zu fahren. Seit dem vielen Homeoffice mache ich unter der Woche praktisch gar nichts mehr, nicht einmal wie fr\u00fcher in der Arbeit Treppen steigen. Rudern geht im Moment nicht, da ich mir beim Klettertraining einen Tennisarm zugezogen habe, der, wegen dem vielen Kupplungziehen auf Sardinen, jetzt ziemlich massiv ist. Da ist nun erstmal Dehnen und Blackroll angesagt, bevor ich den wieder belasten kann.<br \/>\nAuf dem Anstieg zum Lerchkogel habe ich noch den Prinzkopf gesehen und den dann gleich noch mitgemacht. Anschlie\u00dfend gab es eine sch\u00f6ne Brotzeit an einer der Almen vom Lerchkogel Hochleger.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1276\" aria-describedby=\"caption-attachment-1276\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.meinedialysereisen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Lerchkogel2-e1635842622185.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"450\" class=\"size-full wp-image-1276\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1276\" class=\"wp-caption-text\">Sch\u00f6ner Brotzeitplatz am Lerchkogel<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auch mein neuer Begleiter, den Inga mir aus dem Berchtesgadener Land mitgebracht gebracht hat, bekam nat\u00fcrlich auch etwas von der Brotzeit ab.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1275\" aria-describedby=\"caption-attachment-1275\" style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.meinedialysereisen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Lerchkogel1-rotated-e1635842582972.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"600\" class=\"size-full wp-image-1275\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1275\" class=\"wp-caption-text\">Auch Murmel bekommt etwas von meiner Brotzeit ab, im Hintergrund der Prinzkopf<\/figcaption><\/figure>\n<p>Am folgenden Sonntag war ich mit Raphael auf dem Stanser Joch am Achensee, ein Berg, den ich schon lange machen wollte, mir aber wegen der vielen H\u00f6henmeter bisher nicht zutraute. So schlimm war es dann aber doch nicht. Oben hat man einen sch\u00f6nen Blick auf den Alpenhauptkamm, der Gipfel ist, wegen der Lawinen- und Schneewechtenverbauungen nicht besonders sch\u00f6n. Knackig war dann der Abstieg \u00fcber die Heiterlahnalm, da auf der Nordseite schon 15 cm Schnee lagen. Da kamen erstmalig nach dem Sommer die Gr\u00f6deln zum Einsatz.<\/p>\n<p>Am drauffolgenden Wochenende war meine Geburtstagstour mit Inga und Raphael angesagt. Da ich Inga sagte, dass ich mal wieder was Krasses machen will, suchte Sie den zweith\u00f6chsten Berg Deutschlands, den Hochwanner, aus. Raphael brachte noch einen Freund mit und gegen 07:30 Uhr ging es los Richtung Leutasch. Um 09:30 Uhr starteten wir vom Salzbachparkplatz in Richtung Hochwanner. Bis zum Einstieg am Mitterj\u00f6chel war alles easy, die kurze Kletterstelle war auch noch leicht zu bew\u00e4ltigen, aber im weiteren kam ein steiles weitgehend wegloses Ger\u00f6llfeld, das sich bis zum Gipfel erstreckte. Das war dann schon anstrengend und nicht so ganz ohne, da man von unten die Pfade durch das Ger\u00f6llfeld nicht immer erkennen konnte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1282\" aria-describedby=\"caption-attachment-1282\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.meinedialysereisen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/IMG_3704-scaled-e1635844982391.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"450\" class=\"size-full wp-image-1282\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1282\" class=\"wp-caption-text\">Blick von unten zum Gipfel &#8211; es sind kaum Pfade erkennbar<\/figcaption><\/figure>\n<p>Am Gipfel angekommen bot sich uns eine grandiose Aussicht<\/p>\n<figure id=\"attachment_1280\" aria-describedby=\"caption-attachment-1280\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.meinedialysereisen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/IMG_3657-scaled-e1635844898133.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"450\" class=\"size-full wp-image-1280\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1280\" class=\"wp-caption-text\">Blick vom Hochwanner auf die Zugpitze<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach dem obligatorischen Gipfelfoto und Brotzeit ging es wieder runter, wir wollten nicht zu fr\u00fch ins Dunkle kommen. Wir hatten zwar Lampen dabei aber mu\u00df ja nicht sein &#8230;<\/p>\n<figure id=\"attachment_1281\" aria-describedby=\"caption-attachment-1281\" style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.meinedialysereisen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/IMG_3674-scaled-e1635844939199.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"600\" class=\"size-full wp-image-1281\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1281\" class=\"wp-caption-text\">Auf dem Gipfel des Hochwanner<\/figcaption><\/figure>\n<p>Am darauffolgenden Wochenende kam der Tag der Tage: Genau vor einem Jahr, am 30.10. bin ich in Gro\u00dfhadern einger\u00fcckt und am 31.10. aus der Narkose aufgewacht.<br \/>\nIch bin jetzt ein Jahr ohne Dialyse und kann seither wieder ein weitgehend komplikationsloses normales Leben f\u00fchren. Ich habe Nebenwirkungen von den Blutdrucksenkern, da teste ich im Moment verschiedene Kombinationen um die Nebenwirkungen nach M\u00f6glichkeit zu minimieren und der fehlende Impfschutz gegen Corona besch\u00e4ftigt mich auch nachhaltig. Aber ich habe schon den Termin zur Boosterimpfung und hoffe, dass da dann wenigstens ein paar Antik\u00f6rper ihren Dienst f\u00fcr mich antreten. Einen Schutz, wie ein Gesunder werde ich nie erreichen, aber etwas Schutz w\u00e4re schon ganz gut, denke ich.<\/p>\n<p>Am letzten Sonntag im Oktober machte ich noch eine kleinere Tour auf die Hochsalwand und die Haidwand, zwei Gipfel, die ich noch auf dem Zettel hatte. Es war recht viel los und ich wollte zeitig auf der Hochsalwand sein, da ich f\u00fcrchtete, dass es da sp\u00e4ter zugeht wie aufm Stachus. Leider hat es so zum Lechnerkopf nicht mehr gereicht, den mu\u00df ich sp\u00e4ter mal nachholen. Ich habe den Einstig auf die Schnelle nicht gefunden und bei meinen Navigationstalent ist es besser, den zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt nochmal in Ruhe nochmal anzugehen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1285\" aria-describedby=\"caption-attachment-1285\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.meinedialysereisen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/IMG_3731-scaled-e1635846798908.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"450\" class=\"size-full wp-image-1285\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1285\" class=\"wp-caption-text\">Blick von der Hochsalwand Richtung Watzmann und Sch\u00f6nfeldspitze, halbrechts der Wilde Kaiser<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Wir sind noch auf Sardinien &#8230; Mein Freund Wolfgang, der auf unseren Motorradtouren in der Regel die Routen aussucht und f\u00fchrt, ist ein ausgesprochener Weinkenner. <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.meinedialysereisen.de\/?page_id=1268\" title=\"Monat 12 &#8211; Oktober 2021\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"template-full.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1268","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.meinedialysereisen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1268","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.meinedialysereisen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.meinedialysereisen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.meinedialysereisen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.meinedialysereisen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1268"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/www.meinedialysereisen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1268\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1302,"href":"https:\/\/www.meinedialysereisen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1268\/revisions\/1302"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.meinedialysereisen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1268"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}